Funktionsprinzip des Beleuchtungsmanagements
Eines der Hauptanwendungsgebiete des EFR Langwellendienstes ist das Steuern der öffentlichen Beleuchtung. Anwender des EFR-Systems können die Beleuchtung in Städten und Kommunen flexibel, bedarfsgerecht und energiesparend einsetzen.
Im Gegensatz zu reinen Zeitschaltuhr-Systemen mit fixen Schaltzeiten oder Techniken mit Dämmerungssensoren an den Brennpunkten bietet die EFR drei sofort einsetzbare Lösungen an:
- Beleuchtungssteuerung über den in den Geräten hinterlegten Brennzeitkalender mit Fernparametrier-Option,
- einfache direkte Steuerung der Empfänger aufbauend auf der Bedienstation Compact durch Anschluss von Lichtsensoren,
- umfassende Steuerung der Beleuchtung durch den speziell entwickelten MSR-Client Straßenbeleuchtung mit integrierten logischen Verschaltungen der Sensoren und astronomischem Tor.
Das Prinzip am Beispiel des MSR-Clients Straßenbeleuchtung
Über das Steuerungs-Gebiet verteilte Lichtsensoren werden an die Eingänge des Clients angeschlossen. Signalisiert einer dieser Lichtfänger, dass die Beleuchtung in einem bestimmten Gebiet ein- oder ausgeschaltet werden soll, wird diese Anfrage mittels der EFR-Bedienstation über gesicherte Verbindungen an den Zentralrechner der EFR übergeben und binnen weniger Sekunden ausgesendet.
Alternativ zur individuellen Steuerung der Gebiete können ebenfalls über das Stadtgebiet verteilte Sensoren zusammengefasst werden und erst bei Signalisierung mehrerer Lichtfänger wird eine Aussendung angefordert.
Dies dient sowohl zur Absicherung eventuell defekter Sensoren als auch für eine ausgeglichene Beleuchtung des Gebietes. Sollte es während der Nachtzeit zu Störungen der Sensormeldungen kommen, so werden mittels des integrierten astronomischen Zeitfensters Fehlanforderungen unterbunden.
Selbstredend können die Geräte ebenso in Gruppen adressiert werden wie auch als Einzelgerät ansprochen werden, beispielsweise für Sonderbeleuchtungen wie Weihnachtsmärkte oder Objektbeleuchtungen.
