
Funktionalität des Smart Grid Hubs
Der EFR Smart Grid Hub in der Zählerebene verfügt über Hauptfunktionen, die unabhängig von der Kommunikationsart stets gewährleistet werden. Das Zeitmanagement stellt dabei eine zentrale Aufgabe dar, die durch die interne Echtzeit-Geräteuhr und das Kalendarium gewährleistet wird. Die Geräteuhr ist optional gepuffert ausgeführt. Alle vom Zähler übertragenen und im Gerät selbst gebildeten Messwerte und Daten erhalten einen Echtzeitstempel in Sekundenauflösung. Geeignet für den dauerhaften Batteriebetrieb, dadurch ist ein freies Aufstellen ohne störenden Netzanschluss möglich
AbrechnungsdatenDie Abrechnungsdaten werden automatisch gebildet und aufgezeichnet: je nach Einstellung bildet das Gerät jeden Tag oder jeden ersten Tag im Monat jeweils um 00:00 Uhr alle abrechnungsrelevanten Registerwerte und speichert sie mit Zeitstempel chronologisch in den Ringspeicher mit maximal 40 Einträgen.
LastgangDas Gerät zeichnet den aktuellen Lastgang, über einen Zeitraum von maximal 60 Tagen in einem Ringspeicher auf, wenn die Registrierperiode 15 Minuten als Richtwert beträgt. Die Periodendauer ist für 1, 5, 15, 30 und 60 Minuten konfigurierbar. Der Lastgang kann lokal ausgelesen und fern übertragen werden.
TarifmanagementWeiterhin wird das Tarifmanagement für den zugeordneten Zähler durchgeführt. Grundlage dafür ist das Kalendarium und das ladbare Tarifschaltprogramm, das doppelt geführt wird (aktives und passives Tarifschaltprogramm) Als Schaltkriterien stehen wahlweise Schaltzeiten in Stunde/Minute bei zeitvariablen Tarifen oder Leistungs-Grenzwerte bei lastvariablen Tarifen zur Verfügung. Voneinander unabhängige Tarife können für zwei Gruppen oder getrennt für Bezug und Lieferung abgebildet und verwaltet werden. In diesem Falle wird jeder Gruppe ein eigenes Tarifschaltprogramm zugeordnet.
NetzüberwachungNetzgrößen wie Leiterspannungen, Leiterströme und Netzfrequenz werden als Zusatzfunktionen gebildet und überwacht.
Lastmanagement In Verbindung mit dem Zusatzgerät als Relaisbox, die mit bis zu vier 25A oder 16A Relais bestückbar ist, können externe Lasten und Anlagen geschaltet bzw. gesteuert werden.. Die Relaisbox ist wahlweise über eine RS485-Schnittstelle oder Nahbereich-Funk (ZigBee) verbunden.
Kundenmanagement In Verbindung mit dem Klemmenleisten-Schaltgerät am Zähler, das je nach Zählertyp mit drei 100A-Relais bei Vierleiteranschluss oder ein 60A-Relais bei Zweileiteranschluss ausgeführt sein kann, lassen sich Kundenanlagen gezielt aus- und wieder einschalten.
Produktionformation des EFR Smart Grid Hubs
Kommunikationsschnittstellen
EthernetBidirektionale Kommunikation für zyklische Statusnachrichten wie Lastgang und Relaispositionen. Fernparametrierung über TCP/IP. Kundenzugang über integrierten Webserver zur Visualisierung des Stromverbrauchs.
Langwellen BroadcastBesonders wirtschaftliche unidirektionale Verbindung. Bietet flächendeckendes Tarifmanagement und Zeitsynchronisation der Zählpunkte. Auch schnelle Laststeuerung ist über das EFR System mit der angeschlossenen Relaisbox möglich.
GPRS Erweiterungsoption mit Mobilfunkmodul, falls kein Breitbandzugang beim Stromkunden existiert. Ermöglich ebenfalls die Fernauslesung und -parametrierung mit gleichem Funktionsumfang wie das Ethernet Basisgerät.
Powerline Diese Variante bietet die vollen Smart Grid Hub Funktionen über PLC an. Dabei kommunizieren mehrere Smart Grid Hubs mit einem Konzentrator, der über eine IP-basierte Anbindung verfügt. Ermöglicht auch den Anschluss des EFR Home - Systems zum Anzeigen des Stromverbrauchs.
Smart Grid Hub Nahbereich - Kommunikation Die Nahbereich-Kommunikation über die Powerline oder ZigBee Module wird eingesetzt, um folgende Funktionen zu realisieren: - Auslesung beim Vorbeigehen (Walk-by)
- Last- und Kundenmanagement
- Anbindung von Spartenzählern
- Anbindung des EFR HomeSystem
Für die Anbindung des EFR HomeSystem werden die gebäudeinternen Versorgungsleitungen als PLC-Kanal verwendet.
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