Einspeisemanagement

Einspeisemanagement

Netzlast und Energieeinspeisungen miteinander in Einklang zu halten, ist angesichts zahlreicher Faktoren nicht immer einfach. Die Steuerung von z.B. Windkraft- und Solaranlagen per Langwellenfunk erlaubt eine schnelle Reaktion auf wechselnde Gegebenheiten und die Erfüllung der Anforderungen nach §6 des EEG.

Mit dem EFR Langwellenfunk haben Stromnetzbetreiber eine flexible und flächendeckende Lösung an der Hand, um alle EEG- und KWK-Anlagen in Ihrem Netzgebiet einzeln oder in Gruppen zusammengefasst steuern zu können. Die in §6 EEG definierten technischen Voraussetzungen zur Reduzierung von EEG-Anlagen können mit dem Langwellen-Broadcast-System deutschlandweit und stromnetzunabhängig erfüllt werden. Die nachfolgende Tabelle erläutert, für welche Anlagen das EFR- Einspeisemanagement mit einem Funk-Rundsteuerempfänger eingesetzt werden kann:

Einspeisemanagement mit EFR 

AnlagentypLeistungsklasseTechnik
Alle EEG + KWK AnlagenÜber 100 kW

Steuerrichtung:
Funk-Rundsteuerempfänger (4-stufige Regelung)

Leistungsabfrage:
EFR Smart Grid Hub oder Lastgangzähler

PhotovoltaikNur 30-100 kW

Funk-Rundsteuerempfänger
(2- oder 4-stufige Regelung)

Unter 30 kW

Funk-Rundsteuerempfänger
(2- oder 4-stufige Regelung)

alternativ:
70% Leistungsbeschränkung am Einspeisepunkt

 

Einspeisemanagement mit EFR Grid Control

Mit Grid Control bietet EFR Einspeisemanagement für alle Leistungsklassen mit bidirektionaler Kommunikation, d.h. inklusive Bestätigung der Übertragung und Rückmeldung der Leistungswerte. Das EFR Gateway Smart Grid Hub ist hier die Basis auf Seiten der EEG-Anlage und bildet mit dem Zähler ein Meßsystem, das über die Grid Control Software von EFR bedarfsgerechtes Einspeisemanagement ermöglicht.

Je nach Unternehmensgröße und vor allem je nach Anzahl der im Netzgebiet vorhandenen Einspeiser bietet die EFR ein passendes System an:

EFR Smart Control ist das Einzelsteuerportal für kleine Netzgebiete bis zu 50 EEG-Anlagen. Es ermöglicht die direkte 4-stufige Steuerung von Einspeisern ohne Installation zusätzlicher Infrastruktur im Bereich der Leitstelle. Als Einstiegslösung sind die Steuermöglichkeiten auf Einzelgeräte beschränkt. Gruppenadressierungen sind über die Bedienstationen möglich.

Mit der EFR Bedienstation Compact können kleinere und mittlere Stromnetzbetreiber Ihre Einspeiser im Bedarfsfall reduzieren. Hier steht Ihnen der volle Funktionsumfang von Einzel- und Gruppensteuerung zur Verfügung. Die Bedienstation Compact wird als Software beim Netzbetreiber installiert und steht mit den EFR Langwellensendern in Verbindung.

Die Bedienstation Professional bietet erweiterte Funktionalität, ist als Mehrbenutzersystem ausgelegt und über EFR Sat Connect redundant an die Langwelleninfrastruktur angebunden. Auch lässt sich die Variante Professional mit zahlreichen Add-Ons, bis hin zur Leitstellenintegration, individuell anpassen.

Informationen für Netzbetreiber

Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE hat eine Empfehlung zur Umsetzung des in 2012 novellierten EEG §6 herausgegeben. Darin wird explizit die Verwendung von Rundsteuertechnik empfohlen. Mit dem EFR Langwellenfunk steuern Sie flächendeckend, netzunabhängig und kostengünstig. 

Positionspapier der Bundesnetzagentur: Für Anlagen <100kW wird hier grundsätzlich der Einsatz von einfache Technologie wie beispielsweise Rundsteuertechnik empfohlen. 

Empfehlung Einspeisemanagement FNN/VDE

Viele große Energieversorger setzen die Funkrundsteuerung für das Einspeisemanagement bereits erfolgreich ein.

Wenn Sie mehr über das Einspeisemanagement mit dem EFR-System erfahren möchten, stehen wir Ihnen telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Informationen für Anlagenbetreiber

Zur Umsetzung des Einspeisemanagement nach §6 EEG Gesetz wird von vielen Netzbetreibern der Einsatz von Funk-Rundsteuerempfängern gefordert. Meist können die Funk-Rundsteuer-Empfänger (FRE) direkt vom Netzbetreiber bezogen werden.