info(at)efr.de +49 (0)89 90 410 20 - 0

Tarif- und Laststeuerung

Die zeitsynchronisierte Tarifschaltung von Stromzählern unabhängig von der Infrastruktur des Netzgebietes kann zuverlässig durch das EFR-Langwellen-Broadcastsystem umgesetzt werden.

Hohe Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Systemsicherheit kennzeichnen die Funk-Rundsteuerung via Langwelle.  

Für den Einstieg in die IP-basierte Welt wurde eine Hybridlösung für Langwellen-Bestandskunden entwickelt. Sie gestattet es, mit einer Oberfläche sowohl die installierten Funk-Rundsteuerempfänger als auch IP-adressierte Steuerboxen anzusprechen. 

Mit der modularen Softwareplattform Grid-Management-Suite (GMS) ist das Managen oder Konfigurieren der Stromeinspeiser, Speicher bzw. regelbaren Verbraucher möglich. Die ISO-27001-zertifizierte GMS beinhaltet Applikationen für das Tarif- und Lastmanagement. Sie ermöglicht Ad-hoc-Schaltbefehle ebenso wie das Übermitteln von längerfristigen Fahrplänen. Dabei werden alle Schaltvorgänge verifiziert und dokumentiert.  

Funktionsweise mit dem Langwellen-Broadcastsystem 

Das Tarifmanagement ist geprägt durch die Selbstlauffähigkeit der Empfänger. Fest hinterlegte Schaltzeiten wie Hoch- und Niedertarif werden vom Gerät autonom geschaltet. Zum Funktionsumfang gehören neben der einfachen Eingabe der Schaltzeit auch Spezialfunktionen wie eine umfangreiche Feiertagsverwaltung oder die Verknüpfung von Relais. 
Via Langwellenfunk lassen sich diese Zeiten und weitere Einstellungen ändern, erweitern oder auch löschen. 

Lasten wie Nachtspeicherheizungen, Wärmepumpen oder auch im Bereich der erneuerbaren Energien können in wenigen Sekunden dynamisch geregelt werden. Beim Lastmanagement sind per Langwellenfunk direkte, gezielte Eingriffe im Netzmanagement möglich, beispielsweise um Lastspitzen zu vermeiden. 

Funktionsweise mit der Hybridlösung 

Kunden des Langwellen-Broadcastsystems, die ihre Funk-Rundsteuerung um eine IP-basierte Lösung ergänzen wollen, bieten wir die Hybridlösung. Diese Plattform gestattet es, aus einer Oberfläche heraus sowohl die vorhandenen Langwellen-Empfänger als auch die über IP adressierten Steuerboxen anzusprechen. Vorhandene EFR-Bedienstationen können so weiter genutzt und um die Hybridfunktion erweitert werden. Der per Langwelle gesteuerte Bestand und neue IP-basierte Anlagen, z.B. im Bereich von Redispatch 2.0, können also zeitsparend parallel mit einer Oberfläche angesprochen werden. 

Funktionsweise mit der Grid-Management-Suite – GMS 

Die Grid-Management-Suite (GMS) schafft eine verteilte Intelligenz im Nieder- und Mittelspannungsnetz, die Leitstellen entlastet und netzkritische Schaltaufgaben beschleunigt. Mit der GMS können Netzbetreiber und Direktvermarkter die Netzstabilität, Einspeisungen und Lasten oder Flexibilitäten manuell oder automatisch steuern. Das Managen oder Konfigurieren von Speichern bzw. regelbaren Verbrauchern erfolgt über die Software (ISO-27001-zertifiziert), die über eine intuitiv zu bedienende Oberfläche und über Schnittstellen (Adapter 60870-5-104) zur Anbindung an gängige Leittechniken verfügt.  

EFR bietet Komplettlösungen für Aufgaben des Tarif- und Lastmanagements, bestehend aus der Software GMS, modularen Zählern, die sich als “moderne Messeinrichtung” in Kombination mit einem Smart Meter Gateway zum intelligenten Messsystem erweitern lassen, sowie dem Smart Meter Gateway (BSI-DSZ-CC-1000) und der Steuerbox. 

Die aufeinander abgestimmten Hardware-Komponenten führen zu einer leicht zu implementierenden Lösung. Gleichzeitig sorgt die Verwendung von Standards für die Interoperabilität mit Komponenten anderer Anbieter.  

Mit der Software GMS können verschiedene EFR-Kommunikationswege genutzt werden; die Kommunikation mit dem SMGw und zu den Steuerboxen erfolgt über eine gesicherte TLS-Verbindung.  

Ihr Ansprechpartner

Bernhard Sbick

Bereichsleiter Langwellen-Systemtechnik

+49 (0)30 398 75 – 494

sbick(at)efr.de

Konnten wir Ihr Interesse wecken?

Nach oben